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Beitragsreihe Astronomie

Prof. Dr. Matthias Bartelmann

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Weitere Aspekte und Perspektiven

Neben dem eigenen Interesse und einer soliden physikalischen Ausbildung sind zwei Aspekte besonders wichtig, nämlich die Arbeit mit dem Computer und ausreichende Englischkenntnisse. Vorlesungen und Seminare aus dem Masterprogramm werden oft auf englisch angeboten, und weitaus die meiste Literatur zu Astronomie und Astrophysik ist in englisch verfasst.
Deshalb ist es, wie auch in anderen Gebieten der Physik, sehr wichtig, gesprochenes und geschriebenes Englisch verstehen zu können und sich auf englisch ausdrücken zu lernen. Das geschieht am besten, indem man englisch liest, hört und spricht.
Viel, wenn nicht das meiste der astronomischen Arbeit, findet am Computer statt. Dazu wird teilweise existierende Software verwendet, wie etwa bei der Reduktion und Analyse von Daten. Oft ist es aber auch notwendig, eigene Programme zu schreiben, um bestimmte Aufgaben zu lösen, die analytisch nicht oder zu aufwändig zu lösen sind. Dazu wird eine höhere Programmiersprache gebraucht. Traditionell wurde vor allem Fortran eingesetzt, das aber zunehmend durch C oder C++ ersetzt wird. Kenntnisse in einer solchen Sprache sind deswegen ausgesprochen wertvoll.



Nach dem Studium



Natürlich können nicht alle, die Astronomie mehr oder weniger intensiv studiert haben, nachher als Astronomen oder Astrophysiker arbeiten. Sie sind am Ende Physiker mit astronomischer Spezialausbildung, und als solche sind sie in vielen Bereichen außerhalb der Wissenschaft ebenso willkommen wie andere Physiker auch. Geschätzt wird an Physikern ihre Fähigkeit, Probleme zu gliedern und zu lösen, und dazu werden Astronomen in gleicher Weise ausgebildet. Darüber hinaus sind Astronomen am Ende ihrer Ausbildung oft derart im Umgang mit Computern versiert, dass sie auch deswegen begehrt sind.


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Prof. Dr. Matthias Bartelmann

Matthias Bartelmann ist Professor für theoretische Astrophysik am Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg

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