Das Studium der Archäologie
Insgesamt präsentiert sich die Archäologie als eine historische Kulturwissenschaft im Zwischenbereich zwischen Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften. Ihr Arbeitsgebiet umfasst grundsätzlich alle Räume, die von Menschen besiedelt wurden. Zeitlich erstrecken sich die Quellen von den ersten Spuren menschlicher Besiedlung bis ins Mittelalter, ja teilweise sogar bis in die Gegenwart (Ethnoarchäologie).
Archäologie - ein Überblick
Das Studium der Archäologie
Fachgebiete der Archäologie
Aktuelle Forschung und Perspektiven
Im Sinne einer umfassenden Wissenschaft, die die Geschichte vergangener Kulturen aufgrund der materiellen Reste erforscht, existiert die Archäologie bislang nur als eine Vision. In der universitären Praxis begegnen wir stattdessen einer Vielzahl archäologischer Einzelfächer, die sich sowohl im Hinblick auf ihren Forschungsraum wie auf ihre Geschichte und Methodik deutlich voneinander unterscheiden.
Dazu gehören als fest etablierte universitäre Fächer beispielsweise die Klassische Archäologie, die Prähistorische Archäologie (auch: Ur- und Frühgeschichte bzw. Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie), die Vorderasiatische Archäologie, die Biblische Archäologie, die Provinzialrömische Archäologie sowie die Archäologie des Mittelalters.
Im Rahmen einiger weiterer Fächer, wie beispielsweise in der Ägyptologie oder in der Altamerikanistik, wird in gewissem Umfang ebenfalls archäologisch geforscht, ohne dass jedoch bereits eine betreffende Spezialdisziplin existierte. Andererseits wird Archäologie für Berieche in Anspruch genommen, die damit im oben definierten Sinne nur wenig zu tun haben. Die sog. Industriearchäologie etwa beschäftigt sich mit Denkmälern aus der Zeit der Industrialisierung und ist damit Teil der Baudenkmalpflege.
Es soll daher nochmals betont werden: es gibt nicht das Studium der Archäologie sondern nur das Studium eines (oder mehrer) archäologischer Fächer. Diese konnten bislang an den deutschen Universitäten als Magisterstudiengänge (8 Semester - im Bereich der naturwissenschaftlichen Archäologie zum Teil auch als Diplomstudiengänge) belegt werden. Gegenwärtig ist eine Umstellung auf Bachelor-/Master-Studiengänge im Gange. Dies hat teilweise bereits zur Integration mehrerer Archäologiefächer im Rahmen der Bachelor-Studiengänge (6 Semester) geführt. Eine Spezialisierung erfolgt in diesen Fällen nach dem ersten Jahr oder erst auf der Master-Stufe (4 Semester). An den ersten Ausbildungsabschnitt (Dauer: insgesamt 5 Jahre) schließt sich in der Regel mit dem Promotionsstudium ein zweiter Ausbildungsabschnitt (Dauer: 2-3 Jahre) an. Er dient primär der Anfertigung einer größeren Forschungsarbeit.
Gegenstand des Archäologiestudiums ist der Erwerb eines fundierten Sachwissens auf mindestens einem größeren Forschungsfeld (Klassische Archäologie, Prähistorische Archäologie, usw.), der Erwerb einer generellen archäologischen Methodenkompetenz sowie das Sammeln praktischer Erfahrungen in konkreten Forschungsunternehmen (Feldforschung und Auswertung). Neben den üblichen Lehrformen (Vorlesungen, Seminare, Übungen) sind in der Regel auch Exkursionen, Lehrgrabungen sowie Grabungs-, Auswertungs- und Museumspraktika Teil der akademischen Ausbildung.
Dazu gehören als fest etablierte universitäre Fächer beispielsweise die Klassische Archäologie, die Prähistorische Archäologie (auch: Ur- und Frühgeschichte bzw. Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie), die Vorderasiatische Archäologie, die Biblische Archäologie, die Provinzialrömische Archäologie sowie die Archäologie des Mittelalters.
Im Rahmen einiger weiterer Fächer, wie beispielsweise in der Ägyptologie oder in der Altamerikanistik, wird in gewissem Umfang ebenfalls archäologisch geforscht, ohne dass jedoch bereits eine betreffende Spezialdisziplin existierte. Andererseits wird Archäologie für Berieche in Anspruch genommen, die damit im oben definierten Sinne nur wenig zu tun haben. Die sog. Industriearchäologie etwa beschäftigt sich mit Denkmälern aus der Zeit der Industrialisierung und ist damit Teil der Baudenkmalpflege.
Es soll daher nochmals betont werden: es gibt nicht das Studium der Archäologie sondern nur das Studium eines (oder mehrer) archäologischer Fächer. Diese konnten bislang an den deutschen Universitäten als Magisterstudiengänge (8 Semester - im Bereich der naturwissenschaftlichen Archäologie zum Teil auch als Diplomstudiengänge) belegt werden. Gegenwärtig ist eine Umstellung auf Bachelor-/Master-Studiengänge im Gange. Dies hat teilweise bereits zur Integration mehrerer Archäologiefächer im Rahmen der Bachelor-Studiengänge (6 Semester) geführt. Eine Spezialisierung erfolgt in diesen Fällen nach dem ersten Jahr oder erst auf der Master-Stufe (4 Semester). An den ersten Ausbildungsabschnitt (Dauer: insgesamt 5 Jahre) schließt sich in der Regel mit dem Promotionsstudium ein zweiter Ausbildungsabschnitt (Dauer: 2-3 Jahre) an. Er dient primär der Anfertigung einer größeren Forschungsarbeit.
Gegenstand des Archäologiestudiums ist der Erwerb eines fundierten Sachwissens auf mindestens einem größeren Forschungsfeld (Klassische Archäologie, Prähistorische Archäologie, usw.), der Erwerb einer generellen archäologischen Methodenkompetenz sowie das Sammeln praktischer Erfahrungen in konkreten Forschungsunternehmen (Feldforschung und Auswertung). Neben den üblichen Lehrformen (Vorlesungen, Seminare, Übungen) sind in der Regel auch Exkursionen, Lehrgrabungen sowie Grabungs-, Auswertungs- und Museumspraktika Teil der akademischen Ausbildung.
