Archäologie - ein Überblick
Der Begriff Archäologie leitet sich vom griechischen "archaiologia" ab, was soviel heißt wie "Kunde von den alten Dingen". Mit dieser Bestimmung ist ein wesentliches Merkmal auch der modernen archäologischen Forschung angezeigt: die Beschäftigung mit der dinglichen Hinterlassenschaft der Vergangenheit, seien dies Kunstwerke, Architekturreste, Gegenstände des täglichen Lebens - oder auch nur der Müll vergangener Zeiten, also beispielsweise Produktionsabfälle oder Speisereste.
Archäologie - ein Überblick
Das Studium der Archäologie
Fachgebiete der Archäologie
Aktuelle Forschung und Perspektiven
Dazu tritt als eine wichtige methodische Grundlage die archäologische Ausgrabung, mittels der diese Quellen, die größtenteils im Boden überdauert haben, geborgen werden. Heinrich Schliemann sprach bereits im 19. Jahrhundert von der Archäologie als einer „Wissenschaft des Spatens“ und prägte damit bis heute ganz entscheidend die öffentliche Wahrnehmung der Disziplin. Dabei wird indes häufig übersehen, dass archäologische Forschung sehr viel mehr ist als Ausgrabung. Die eigentliche Arbeit des Archäologen/der Archäologin beginnt in der Regel erst nach der Ausgrabung.
Ausgrabungen sind immer nur Mittel zum Zweck. Und dieser Zweck ist die Erforschung der Geschichte vergangener Kulturen. Diese Aufgabe kann die Archäologie nicht alleine leisten. Vielmehr sie ist dafür, je nach dem jeweiligen Forschungsfeld, in unterschiedlichem Maße auf eine Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaften angewiesen, die sich in anderer Form mit Vergangenem beschäftigen. Allen voran ist hier die Geschichtswissenschaft zu nennen, die traditionell bei der schriftlichen Überlieferung ansetzt. Zu nennen sind aber auch die verschiedenen, den alten Kulturen zugeordneten Philologien (z.B. Klassische Philologie, Altorientalische Philologie, Germanistik, Nordistik u.a.), die Kunst- und Architekturgeschichte, die Ethnologie ebenso wie historisch ausgerichtete Naturwissenschaften (Geologie, Paläoanthropologie, Palynologie, Klimatologie, etc.). In zunehmendem Maße werden auch Methoden der Naturwissenschaften eingesetzt, z.B. um aus den Materialeigenschaften archäologischer Funde historisch relevante Informationen zu gewinnen. Gängige Verfahren sind die C-14 Datierung oder die DNA-Analyse. Insofern vollzieht sich archäologische Forschung regelmäßig in einem interdisziplinären Verbund.
Ausgrabungen sind immer nur Mittel zum Zweck. Und dieser Zweck ist die Erforschung der Geschichte vergangener Kulturen. Diese Aufgabe kann die Archäologie nicht alleine leisten. Vielmehr sie ist dafür, je nach dem jeweiligen Forschungsfeld, in unterschiedlichem Maße auf eine Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaften angewiesen, die sich in anderer Form mit Vergangenem beschäftigen. Allen voran ist hier die Geschichtswissenschaft zu nennen, die traditionell bei der schriftlichen Überlieferung ansetzt. Zu nennen sind aber auch die verschiedenen, den alten Kulturen zugeordneten Philologien (z.B. Klassische Philologie, Altorientalische Philologie, Germanistik, Nordistik u.a.), die Kunst- und Architekturgeschichte, die Ethnologie ebenso wie historisch ausgerichtete Naturwissenschaften (Geologie, Paläoanthropologie, Palynologie, Klimatologie, etc.). In zunehmendem Maße werden auch Methoden der Naturwissenschaften eingesetzt, z.B. um aus den Materialeigenschaften archäologischer Funde historisch relevante Informationen zu gewinnen. Gängige Verfahren sind die C-14 Datierung oder die DNA-Analyse. Insofern vollzieht sich archäologische Forschung regelmäßig in einem interdisziplinären Verbund.
