Themenseite | 02.12.2011

Auf den Spuren der Hominiden

Der Ursprung des Menschen

Woher stammt der Mensch? Eine Frage, die Paläoanthropologen aus alten Knochen zu beantworten versuchen. Immer neue spektakuläre Funde haben inzwischen den Stammbaum des Menschen in einen verworrenen Stammbusch verwandelt.

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Schädel von Australopithecus sediba

Evolution des Menschen

Australopithecus sediba gibt Rätsel auf

Der Australopithecus sediba zeigt einen außergewöhnlichen Mix aus modernen und archaischen Merkmalen - er könnte womöglich ein direkter Ahn des Menschen sein. » weiter
Homo rhodesiensis

Menschwerdung

Spuren eines Unbekannten

In unseren Genen schlummert nicht nur Neandertaler-Erbe. Auch archaische Frühmenschen in Afrika hinterließen ihre Spuren - unsere Wege kreuzten sich erst vor 20 000 Jahren. » weiter
Lagerfeuer

Feuernutzung

Erst der Neandertaler soll das Feuer beherrscht haben

Konnten Frühmenschen ins kalte Europa vordringen, ohne abends ein Feuer zu machen? Zwei Forscher halten das für plausibel, denn eindeutige Feuerspuren sind vergleichsweise jung. » weiter
Früher Auszug aus Afrika

Frühe Migration

Schnell raus aus Afrika

Günstiges Klima erlaubte einigen Homo sapiens schon sehr früh den Sprung aus Afrika nach Arabien - auf Wegen, die die Forschung überraschen. » weiter
Schädel des Dikika-Kindes

Paläoanthropologie

Schwere Geburt schon beim Australopithecus

Verhältnismäßig schwere Säuglinge kosten die Mutter Kraft. Nur der soziale Homo konnte mit dieser Zusatzbelastung umgehen, dachte man - bis jetzt. » weiter
Neandertaler-Frau

Archäologie und Anthropologie 2010

Pikante Familiengeschichten

Die Erkenntnisse aus Archäologie und Paläontologie 2010 lesen sich wie ein schlüpfriger Familienroman: Mit Royals, unverhofften Erbschaften und natürlich jeder Menge Sex. » weiter
Zahn des Denisova-Menschen

Denisova-Mensch

DNA von neu entdeckter Menschenart entziffert

Vor 30 000 Jahren lebten tatsächlich drei Menschenarten in Eurasien. Und auch der neu entdeckte Denisova-Mensch hinterließ genetische Spuren bei Homo sapiens. » weiter
Ardipithecus

Gelehrtenstreit

Kritik an "Ardis" Einordnung als Menschenvorfahr

Der kürzlich berühmt gewordene Ardipithecus sei gar kein Vorfahr des Menschen und lebte auch nicht im Wald: Forscher äußern Zweifel an der Interpretationen ihrer Kollegen. » weiter
Schädel von Australopithecus sediba

Vorfahren des Menschen

Eine neue Art im Hominiden-Stammbusch

Eine neuentdeckte Vormenschen-Art könnte zeigen, wie sich aus dem Australopithecus die Vorfahren des Menschen entwickelten: der Australopithecus sediba. » weiter
Schädel eines Neandertalers

Humanevolution

Nebeneinander in Sibirien

Im eiszeitlichen Asien lebte nicht nur Homo sapiens neben Neandertalern: Auch eine mit beiden verwandte, bislang unbekannte Form des Menschen hauste in der Nachbarschaft. » weiter
Ardipithecus ramidus

Paläoanthropologie

Ardi, die neue Lucy

Unsere ältesten Urahnen waren halb Mensch und halb Schimpanse? Falsch gedacht, verrät ein sensationell gut erhaltenes, viereinhalb Millionen Jahre altes Skelett. » weiter
Schädel eines Homo habilis

Paläoanthropologie

Kein erster Chinese

Ein spektakuläres Fossil aus China sollte eigentlich ein reisender Homo habilis gewesen sein. Wahrscheinlich kamen Menschen aber doch erst deutlich später in die Umgebung. » weiter
Klinge mit Ockerresten

Experimentelle Archäologie

Chemiker am Lagerfeuer

Das passt in unser Bild vom Steinzeitmenschen: Dass sie ihre Speere blutrot färbten, um fettere Beute zu fangen. Doch vielleicht hatten unsere Ahnen dabei schon vor 70 000 Jahren mehr Naturwissenschaft im Sinn als Mystik. » weiter
Cranium 14

Paläoanthropologie

Die edlen Wilden

In einer Umwelt, in der es jeden Tag aufs Neue darauf ankommt, das eigene Überleben sicherzustellen - wer wäre da schon bereit, ein behindertes Kind durchzubringen? Der Homo heidelbergensis, sagen spanische Forscher. » weiter
Out of Africa

Paläoanthropolgie

In alle Winde verstreut

Wieder einmal zeigt sich: Das Wandern ist des Sapiens' Lust. Gleich mehrere frühmenschliche Populationen bildeten sich in Afrika, durchstreiften ihren Heimatkontinent und verließen ihn offenbar in mehr als nur einer Migrationswelle. » weiter
Pekingmensch

Anthropologie

Alte Drachenknochen

In den 1920er Jahren wurden die Funde aus der chinesischen Drachenknochenhöhle als "Pekingmensch" weltberühmt. Jetzt zeigt sich, dass hier die Höhlenbewohner, die heute als Homo erectus firmieren, viel länger hausten als bislang gedacht - und sich damit als äußerst widerstandsfähig erwiesen. » weiter
Spuren von Homo ergaster

Paläoanthropologie

Deine Spuren im Sand

Schädelbruchstücke und Zähne - oft die einzigen Überbleibsel unserer prähistorischen Verwandtschaft. Da ist es ein Glück, dass einige von ihnen in grauer Vorzeit barfuß durch den Matsch spazierten und uns damit mehr über ihre Anatomie verraten. » weiter
Belastungssimulation

Paläoanthropologie

Graziler Vormensch hatte Nussknackerbiss

Australopithecus africanus konnte offenbar mit seinen Zähnen hartschalige Nüsse und Samen knacken und hatte dafür ausgelegte Kauwerkzeuge. Das berichtet ein Wissenschaftlerteam um David Strait von der State University of New York at Albany. Die Forscher stützen sich dabei auf Belastungssimulationen... » weiter
Becken von Homo erectus

Evolution des Menschen

Frühe Dickschädel

Das Aufrichten auf zwei Beine brachte unseren Vorfahren viele Vorteile - und ein Platzproblem: Der Nachwuchs musste nun bei der Geburt durch die nur in Grenzen dehnbare knöcherne Spange des Beckens passen. Ein zu dicker Kopf wurde dadurch gefährlich für Mutter und Kind, ein kleiner Kopf aber... » weiter
Homo antecessor

Paläoanthropologie

Westwärts

Homo antecessor heißt es - das menschliche Wesen, das erstmals westeuropäischen Boden betreten haben soll. Ein in Spanien aufgetauchter und über eine Million Jahre alter Unterkiefer lässt ahnen, wo die Wurzeln dieses Ureuropäer liegen könnten: weit im Osten. » weiter
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szmtag