Interview | 14.03.2006

Aviäre Influenza

Eine Frage der Hygiene

Wieder einmal blinder Alarm: Auch der zweite vermeintliche Geflügelpest-Ausbruch in einem deutschen Zuchtbetrieb - diesmal in der Nähe des oberfränkischen Lichtenfels - erwies sich als Fehlmeldung: Die vorsorglich gekeulten Enten litten nicht unter dem hoch pathogenen H5N1-Vogelgrippevirus. Medien, Politik und Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnen dennoch unisono vor einem weiterhin hohen Infektionsrisiko für Hausgeflügel und haben dabei vor allem Zugvögel im Visier. Doch wie substanziell ist dieser Verdacht in Deutschland wirklich? spektrumdirekt befragte dazu Franz Bairlein, den Leiter des Instituts für Vogelforschung in Wilhelmshaven.

Das Interview führte Daniel Lingenhöhl.
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